Großholzmännle


Großholzmännle Das original Bad Imnauer Grossholzmännle hat seit seiner Vorstellung 1985 viel Aufmerksamkeit bei den Umzügen auf sich gezogen. K. Werner Hahn, der in Bad Imnau aufgewachsen ist und heute in Haigerloch wohnt, war offensichtlich von dieser Geschichte, von jenem bösen Bauern, der heute noch als Geist umhergehen soll, genauso stark wie seine „Landsleute“ berührt. Er hat die Sage in seinem Buch „So still war unser Tal“ nacherzählt und damit ein Kapitel des heimatlichen Sagenschatzes der Nachwelt erhalten. Im Imnauer Distrikt „Großholz“ kriegen es heute noch zartbesaitete Gemüter mit der Angst zu tun, wenn sie allein unterwegs sind. Immer wieder glauben sie, dem berüchtigten Grossholzmännle zu begegnen, das die ungebetenen Gäste mit Tannenzapfen bewerfen wird. Auffallend an der Figur ist der grüne und der rote Strumpf.